2. Gedichtsband 94 Seiten

Früh morgens wenn. . .


Weckt mich die frühe Morgenstunde,

küsst mich der erste Sonnenstrahl,
geht Nachbar Max mit seinem Hunde

den stillen Weg zum Wiesental.


Ich hör´s am Bellen, schau hinaus,
da hebt der Köter grad sein Bein
und pinkelt sich bedächtig aus -
der Max schaut weg, zum Schein.


Am Kinderspielplatz muss er halten,
weil hier der Hund mit Hinterteil,
will einen dicken Berg gestalten;
Max findet das so geil!


Derweil der sein Geschäft verrichtet,
Max in den blauen Himmel schaut;
der denkt nicht dran das zu vernichten,
was sich grad vor ihm aufgebaut.


So hat er Hund, doch kein Gewissen;
der Haufen stinkt, man tritt hinein
in das, was grad der Hund geschissen.

Wir finden das gemein!

Lockenköpfchen, blondes 

Kind der Sonne,
welche Wonne;
Märchenland,
Meer und Strand,
Wiese und Wald,
Elfengestalt. 

Eigenwillen,
Liebe stillen,
feuchte Küsse -
meine Süße.
Kichern, lachen,
Späße machen.

Lockenköpfchen
blondes;
Kind des
Mondes.
Lolli-Duft
und Popelnase,
Teddybär
und Osterhase. 

Glück gehabt,
schöner Tag;
Dank gesagt,

Gute Nacht!